Miriam Schäfer

März Resümee

Kurz und knapp: Satz mit X …

Der März war schreibtechnisch eine Katastrophe. Ich bin noch ein ganzes Stück von meinem Monatsziel „Kapitelende“ entfernt. Zwar umfasst meine Datei 40 von ~50 Seiten, allerdings sind davon erst 15 fortlaufend fertig. Zufrieden bin ich dementsprechend gar nicht mit mir.
Die Palette an Ausreden ist groß. In der ersten Woche war ich noch mit Kapitel 9 beschäftigt. In den beiden folgenden Wochen waren regelmäßig die Handwerker hier, die unseren Balkon in einen Wintergarten verwandelt haben (ich liebe ihn! ♥). Zwischenzeitlich hab ich mich zu unser aller Vergnügen draussen auf die Nase gelegt – und natürlich hat der Sturz den sowieso seit einem Jahr krankenden Fuß in Mitleidenschaft gezogen und ich war wieder für mehrere Tage zur absoluten Ruhe verdonnert. Immerhin ist nichts gebrochen und es wird auch schneller besser, als ich erst befürchtet hatte, trotzdem hat es meine Heilung um gut zwei Monate zurückgeworfen und meiner Stimmung einen derben Hieb versetzt … Dem Kind wurde die feste Zahnspange entfernt, wir hatten einen positiven Corona Schnelltest im direkten Umfeld (PCR dann doch negativ), der neue Wintergarten wollte geputzt und eingerichtet werden und, und, und …

Ich habe an durchschnittlich 4 von 7 Tagen die Woche geschrieben, gefühlt aber fast gar nichts geschafft. Es fällt mir schwer, mir zuzugestehen, dass die Zeiten, in denen ich einfach nur vor mich hinstarre und über Dinge nachdenke, auch dazu gehören und auch „Vorankommen“ bedeuten. Denn letztendlich sind es diese Zeiten, die die Puzzelteile an ihren Platz schieben und ungeahnte, verborge Verbindungen und Möglichkeiten aufdecken.

Nun denn. Ich habe ja „Bonusmonate“. Mal schauen, ob ich damit auskomme ^^‘ Ich hoffe jedenfalls, dass Kapitel 10 nicht erst Ende April fertig wird …
Soviel von hier – bleibt mir gesund!
⊱✿⊰

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