Sohntage – Philip Waechter

SohntageMit dem Kommentar „Das kommt zwar bald anderthalb Jahre zu spät…“ wurde dem Schatz dieses tolle Bilderbuch als Geschenk überreicht. Am liebsten würde ich ja ein paar Seiten ablichten, aber ich schätze, dass das urherberrechtlich nicht ganz einwandfrei wäre, von daher muss ich darauf verzichten.
„Sohntage“ richtet sich nicht unbedingt an Sohn-Papas, aber vor allen Dingen an Väter. Es begleitet das Vaterdasein von der Geburt des Nachwuchses bis zum ersten Zoobesuch.

Leicht zu erkennen das Wortspiel „Sonntage/Sohntage“, die besonderen, seltenen Tage, die Tage, an denen der Vater endlich Zeit für den Sohn hat. Diese Zeit ist im Buch, wie im wahren Leben, durchzogen von vielen schönen, aber auch anstrengenden Momenten. Es geht von der Frage, ob Babys schon immer so laut gewesen sind, über missglückte Fütterungsversuche und fehlgeleitete Windelinhalte bis hin zur Erkenntnis, dass dieses eigene Baby ein ganz besonders tolles sein muss!

Die Zeichnungen sind schlicht und großteils farblos, trotzdem ausdrucksstark und treffen auch kommentarlos ins Schwarze. Die knappen Bildunterschriften runden das ganze perfekt ab. Kaum eine dieser Situationen sucht man im wahren Leben vergebens. Selbst der Zoobesuch, während dem der Sohnmann alles spannend findet, was sich NICHT in den Käfigen aufhält haben wir 1:1 so erlebt.

Mein Fazit:
Witzig, charmant und dabei unglaublich treffend! Ein wundervolles Geschenk für frischgebackene Väter, nicht nur von Söhnen!

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