Miriam Schäfer
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    414 Normseiten

    FoT Manuskript

    Es ist der letzte Tag im April – und Kapitel 10 ist noch immer nicht fertig.

    Letzte Woche noch habe ich mich gefragt, was diesen Monat nur los ist. Wieso ich gefühlt einfach nicht weiter komme. Wo die Tage geblieben sind.
    Seit ich gestern meinen Fortschritt der letzten Monate zusammengerechnet habe – habe ich aufgehört, mich aufzuregen. Ja, ich habe diesen Monat tatsächlich nur knapp 2/3 von dem geschafft, was ich im Februar und März geschrieben habe. Aber schlecht ist das noch lange nicht. Es liegt unter dem, was ich wollte, aber weit über dem, wie es sich anfühlte. Von daher … ich versuche es so zu nehmen, wie es ist. Dass ich niemals ein „Ein Buch pro Jahr“-Typ sein werde, weiß ich ja schon lange.

    Also: Ja, Stange wieder gerissen, Monatsziel nicht erreicht. Dafür weiter am Gesamtplot gesponnen, Dialoge für spätere Kapitel geschrieben und die Motive einiger Nebencharaktere hinterfragt. Bringt mich auf dem Papier null vorwärts, aber gehört zu dem Fundament, ohne das es niemals ein fertiges Haus geben kann.

    Aktuell bin ich auf Seite 41/70 von Kapitel 10. Das Manuskript umfasst an „fertigem“ (also bisher fortlaufendem) Text 414 Normseiten. Ich schätze, es fehlen noch etwa 300 Seiten. Ca 100 davon sind bereits geschrieben. Ganz ehrlich? Ist doch gar nicht so schlecht?! Und diesen frisch ausgedruckten Stapel zu sehen … das fühlt sich schon irgendwie gut an. ^^

    Von daher verzeihe ich mir das nicht eingehaltene Ziel, gelobe Besserung für den Mai und werde in den nächsten Tagen ein bisschen im Manuskript schmökern, um festzustellen, was sich an der aktuellen Stelle gerade so seltsam anfühlt. Liegt wohl eh nur wieder an mir … Manchmal hilft es dann, einen Schritt zurückzutreten und wieder mehr das Gesamtbild als diese eine Szene zu sehen. Vermutlich ist es genau das, was ich gerade brauche.

    Und sonst? Bin ich bei meiner Titelsuche einen großen Schritt vorangekommen. Dass „Fate of Time“ nur ein Arbeitstitel sein würde, war von Vorherein klar. Mein Wunschtitel ist ja leider schon von Peter Handke belegt … aber ich glaube, ich habe etwas gefunden, was mir einerseits gefällt, was aber auch zur Geschichte passt *juchu* =)

    Soviel von mir für heute. Ich hoffe, es geht Euch gut? Habt ein schönes erstes Maiwochenende! Und bleibt gesund =)

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    März Resümee

    Kurz und knapp: Satz mit X …

    Der März war schreibtechnisch eine Katastrophe. Ich bin noch ein ganzes Stück von meinem Monatsziel „Kapitelende“ entfernt. Zwar umfasst meine Datei 40 von ~50 Seiten, allerdings sind davon erst 15 fortlaufend fertig. Zufrieden bin ich dementsprechend gar nicht mit mir.
    Die Palette an Ausreden ist groß. In der ersten Woche war ich noch mit Kapitel 9 beschäftigt. In den beiden folgenden Wochen waren regelmäßig die Handwerker hier, die unseren Balkon in einen Wintergarten verwandelt haben (ich liebe ihn! ♥). Zwischenzeitlich hab ich mich zu unser aller Vergnügen draussen auf die Nase gelegt – und natürlich hat der Sturz den sowieso seit einem Jahr krankenden Fuß in Mitleidenschaft gezogen und ich war wieder für mehrere Tage zur absoluten Ruhe verdonnert. Immerhin ist nichts gebrochen und es wird auch schneller besser, als ich erst befürchtet hatte, trotzdem hat es meine Heilung um gut zwei Monate zurückgeworfen und meiner Stimmung einen derben Hieb versetzt … Dem Kind wurde die feste Zahnspange entfernt, wir hatten einen positiven Corona Schnelltest im direkten Umfeld (PCR dann doch negativ), der neue Wintergarten wollte geputzt und eingerichtet werden und, und, und …

    Ich habe an durchschnittlich 4 von 7 Tagen die Woche geschrieben, gefühlt aber fast gar nichts geschafft. Es fällt mir schwer, mir zuzugestehen, dass die Zeiten, in denen ich einfach nur vor mich hinstarre und über Dinge nachdenke, auch dazu gehören und auch „Vorankommen“ bedeuten. Denn letztendlich sind es diese Zeiten, die die Puzzelteile an ihren Platz schieben und ungeahnte, verborge Verbindungen und Möglichkeiten aufdecken.

    Nun denn. Ich habe ja „Bonusmonate“. Mal schauen, ob ich damit auskomme ^^‘ Ich hoffe jedenfalls, dass Kapitel 10 nicht erst Ende April fertig wird …
    Soviel von hier – bleibt mir gesund!
    ⊱✿⊰

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    Daneben gehauen III

    Ich lag beim Tippen mal wieder einen Stipp daneben:
    „Zusammengefasst lässt sich sagen, dass abgesehen von Heavensgate keine andere Stadt direkt besoffen war“, erklärte sie.

    Gut zu wissen, dass nur eine einzige Stadt bei dem Besäufnis über die Stränge geschlagen hat, oder? ^^

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    Februar geschafft.

    Puh. Zwar erst knapp nach dem Monatsende, aber – gestern habe ich mein Kapitel beendet. Da der Februar zwei Tage kürzer ist als die anderen Monate, mein Kapitel dafür rund 40% länger, bin ich trotzdem mit dem Vorankommen zufrieden.
    Inhaltlich befinde ich mich noch irgendwo im Mittelteil. Ich habe noch ein paar Plotpunkte auf meiner Liste, die ich abhaken möchte, ehe es richtig zu Sache geht. Meine Schätzung liegt bei zwei weiteren Kapiteln „Politik“, allerdings würde ich es wirklich gerne in einem einzigen abhandeln, da ich gefühlt zu wenige „Highlight-Moment“ für diese Strecke habe. Das wird mir sonst zu lang(weilig). Mal schauen, wie ich das lösen kann. Aber vielleicht ergibt sich ja auch noch was, mit dem ich nicht gerechnet habe – ich liebe es, wenn meine Charaktere mich überraschen! =)

    Fate of Time - Statistik

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    Buch-Geburtstag!

    Wisst Ihr, was heute für ein Tag ist? „Das Fehlen des Flüsterns im Wind“ wird heute 3 Jahre alt. Also: herzlichen Glückwunsch, kleines Buch!

    3 Jahre Das Fehlen des Flüsterns im Wind

    Du hast mir – und wie es scheint auch vielen anderen – große Freude bereitet. Auf Lesungen hast Du mir meist begeistertes Feedback eingebracht und so gut wie alle Deine Rezensionen waren so positiv, dass ich nicht anders kann, als rundum zufrieden zu sein.

    Du hast eine aufregende Reise hinter Dir. Eine schnelle Verlagszusage, von der ich dann aber doch Abstand genommen habe. Und auch, wenn ich eine Weile gezweifelt habe – es hat sich gezeigt, dass diese Entscheidung mehr als richtig war, denn sonst hättest Du Dein wunderbares Zuhause im Acabus Verlag verpasst. Als Du bei mir eintrafst und ich Dich erstmals in den Händen halten durfte, hast Du mich überwältigt. Die Premieren-Lesung in der Ronsdorfer Bücherstube war einfach wunderbar. Sie war so leise und gemütlich einerseits und andererseits so überraschend und spannend. Sie brachte mir phantastische Überraschungsgäste und war ein grandioser Auftakt zu einem durchweg aufregenden ersten Jahr mit vielen, vielen Lesungen. Zur Krönung hast Du im Folgejahr tatsächlich ein Krönchen bekommen: Der Skoutz-Award war Dein und hat mich einfach sprachlos gemacht.

    Und nun? Bist Du 3 Jahre alt. Du hast so viele Sterne gesammelt, standest sogar kurzzeitig auf dem Amazon-Treppchen ganz oben, hast alte Freunde begeistert und neue gefunden … es ist einfach dringend notwendig, Dich heute gebührend zu feiern. Und es wäre auch ein guter Zeitpunkt für ein Geschwisterchen, oder nicht? ^^

    Nun, ganz so schnell wird es nicht gehen, aber ich bin auf einem guten Weg.
    Mein Romanprojekt „Fate of Time“ wächst langsam, aber stetig. Oder besser schubweise? ^^‘ Wie dem auch sei, es wächst. Ich hoffe, dass ich mein Ziel halten kann, bis Jahresende fertig zu sein. Und dann? … Mal sehen, was kommt.

    Zur Feier des Tages gibt es heute in jedem Fall Kuchen – und ich verteile virtuelle Stücke an alle, die mitfeiern möchten und die Teil an der Geschichte von „Das Fehlen des Flüsterns im Wind“ waren und sind. Den Acabus Verlag, meine Lektogentin TanjaMehlhase, an alle Bloggerinnen und Blogger, Unterstützerinnen und Unterstützer wie z.B. meine Familie und Freunde oder auch das Literatentreffen Wuppertal und natürlich an meine Leserinnen und Leser, Autorenkolleginnen und Kollegen und so viele andere mehr … danke, dass es Euch gibt! ♥

    Geburtstagskuchen für ein Buch

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    Lex zum Dritten – ArtbyFrauSu

    Lex - Legis Dextra gezeichnet von ArtbyFrauSu

    Zwar ist das aktuelle Kapitel noch immer nicht fertig (Theoretisch habe ich etwas mehr als die Hälfte geschafft, da sich aber abzeichnet, dass dieses etwas länger als die üblichen ~50 Seiten benötigen wird … hmm, mal schauen. ^^), dafür kann ich Euch eine neue wunderschöne Zeichnung der wundervollen Su Ehlers zeigen, die mir eine weitere Variante meines Hauptcharakters Lex – Legis Dextra – gezeichnet hat. Sieht er nicht einfach großartig aus? Ich bin so fasziniert, wie gut sie ihn getroffen hat! Diese Mimik und diese überbordend gute Laune :D Das ist mein Lex ^^

    Liebe Su – danke für Deine fortwährende Motivation. Wann immer ich geneigt bin mal wieder alles hinzuschmeißen, muss ich mir nur Deine Zeichnungen ansehen und weiß – zumindest Dir muss ich die Geschichte noch zu Ende erzählen. Danke dafür – und danke für Dich! ♥

    (Mehr von Su findet ihr auf Instagram oder FB )

    Wenn Ihr ein bisschen mehr über Lex erfahren wollt – ich habe im letzten Jahr schonmal ein „Interview“ mit ihm geführt. Nicht, dass es besonders ergiebig gewesen wäre – aber wer mag – bitte *hier entlang*.

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    . Ende

    Zwar kein Kapitel fertig, aber den letzten Satz des Buches gefunden. ^_^ Fühlt sich gut an!

    (Auch wenn es mir wieder bewusst macht, dass diese kleinen Dinge mir den Schreibprozess erschweren. Wenn ich zu viel über die Geschichte weiß, ist sie für mich während des Schreibens einfach nicht mehr spannend genug. Ich bin emotional mit ihr „durch“, wenn man so will. Das macht die eigentliche Arbeit, das Lückenfüllen, deutlich zäher. *seufz* Aber wir beißen uns dadurch, jawohl! … Und mit wir meine ich mich. Also, mich und all die Charaktere in meinem Kopf. Erwähnte ich, dass wir Dialoge gerne laut führen? xD Ich hoffe ja immer noch, dass das alle Autoren tun. Ich sollte aufhören zu reden … ;) )

    Habt ein schönes Wochenende!

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    Das Jahr der Vollendung

    Oder besser „Der Anfang vom Ende“? Ich weiß es nicht.
    Mein Zeitplan (TM) ;) sieht für dieses Jahr die Vollendung meines Roman-Manuskriptes vor. Sofern die Handlung von Projekt „Fate of Time“ nicht noch weitere unvorhergesehene Bögen schlägt, fehlen mir noch etwa 10 Kapitel. Und eins pro Monat sollte ich ja wohl schaffen können, insbesondere weil diverse Schlüsselszenen schon längt (vor-)geschrieben sind.
    Zwar fällt der Januar schon weg und auch die ersten beiden Februarwochen sind anderweitig ziemlich verplant, aber trotzdem setze ich all meine Hoffnungen in einen neuen Start 02.2021.
    Denn ich merke in den letzten Tagen, dass es mir endlich etwas besser zu gehen scheint. Ich bin noch immer unendlich müde und antriebslos, aber ich habe das Gefühl, dass der kranke Fuß wieder mehr Belastung vertragen kann. Die Aussicht auf normale Bewegung strahlt fast wie ein Silberstreif am Horizont und plötzlich macht es schon fast wieder Sinn, morgens aus dem Bett zu steigen. Juchu!

    Darum bin ich mal mutig und teile Euch offen mit, dass ich in diesem Jahr fertig werden will – auch auf die Gefahr hin, dass es (mal wieder) nichts wird und ich mir das Ganze als ein weiteres Scheitern am großen Ziel verbuchen muss. Wobei – ich versuche es ja nicht als solches zu sehen. Vielleicht wird es einfach eine Art … verzögerter Erfolg? Ich hab es nicht eilig. Das Ergebnis muss stimmen und mich zufrieden stellen (haha) und nicht zwingend an Tag X fertig werden. Trotzdem wäre dies das Ziel. Und es ist durchaus realistisch.

    Ein bisschen Angst habe ich noch vor zwei „Lücken“ in der Story, Abschnitten, von denen ich zwar weiß, was ungefähr hinein muss, die sich aber so zufällig ergeben haben, dass ich noch hoffen muss, dass alle Puzzleteilchen dann wie bisher brav an ihren Platz fallen und meine Charaktere auch meinem angedachten Weg folgen. Da bin ich doch sehr gespannt. :D Warten wirs ab.
    Ich hoffe jedenfalls, ich kann Euch dann spätestens Ende Februar von einem fertigen Kapitel berichten. ^^

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    Erneuerung

    Erster  Schnee

    Der letzte Tag des Jahres beginnt mit Schnee. Er legt sich als schweigende Decke um die Welt und hüllt sie ein. Vielleicht kann sie verwandelt daraus hervorkommen? Es ist nie zu spät für Hoffnung.
    Kommt gut und gesund ins neue Jahr.

    (Der Hund liebt übrigens Schnee ^^)

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    Jahres-Rückblicks-Stöckchen 2020

    Was für ein Jahr! Ich starre jetzt schon eine geraume Weile auf meinen Monitor und überlege, was ich über 2020 sagen könnte. Da gäbe es einerseits so vieles – und im Grunde doch nur so wenig. Wieder fühlt es sich nicht so an, als wäre es bereits Zeit, etwas abzuschließen. Dafür war dieses Jahr vermutlich einfach viel zu verrückt und viel zu wenig wie ein normales Jahr. Versuchen wir es trotzdem.

    1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
    Da fängt es schon an. Was für eine Zahl gibt man einem Jahr, in dem eine Pandemie die Welt auf den Kopf stellt und in so vielen Köpfen der Wahnsinn grassiert? Ich weiß es nicht.
    Auch für mich persönlich lässt es sich kaum in eine Zahl kleiden. Ich bin im Prinzip seit einem 3/4 Jahr krank. Es wurde ein Ödem in meinen Fußknochen festgestellt, das einfach nicht abheilen wollte und mich fast zur vollkommenen Bewegungslosigkeit verdammt hat. Nun – endlich – scheint der Knochen wieder ok zu sein – dafür sind jetzt die Gelenke betroffen. Ich mag nicht mehr. Das viele Herumsitzen schlägt mir aufs Gemüt und zeigt, dass man definitiv vorsichtig mit seinen Wünschen sein sollte. Mehr Zeit und Ruhe fürs Schreiben – die hab ich jetzt. In Massen. Zuviel.
    Ich habe viel geschafft in diesem Jahr. In konnte meine Juryarbeit für den Skoutz-Award in Ruhe erledigen und habe so viele Bücher gelesen wie seit Jahren nicht. Nachdem FF7R erschienen war, konnte ich viel, viel Zeit ins Zocken investieren und habe anschließend fleißig an meiner Webseite gearbeitet, etwas, was ich schon seit Jahren nicht getan habe. Ich habe mich wieder ein bisschen mit Japanisch beschäftigt, habe verschiedene Texte übersetzt und wunderbar nerdige FF-Gespräche mit wunderbaren Menschen geführt. Das war großartig, ich hatte Spaß und fühlte mich erfüllt. Ich habe neue Kapitel zu meinem Roman hinzugefügt und war noch im November so guter Dinge, dass nun alles wieder ins Rollen kommt. Und dann kam meine neue Diagnose und der neue Ruhe-Befehl vom Arzt. Und seitdem ist bei mir total die Luft raus. Ich habe an kaum noch etwas Spaß. Ich schlage Zeit tot, mag nicht mehr lesen, bin uninspiriert beim Schreiben und sehne mich vor allem nach einem großen Spaziergang mit dem Hund durch die Wälder.
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