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Final Fantasy VIII - Allgemeines
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Nach
dem phänomenalen 7ten Teil waren die Erwartungen für Final
Fantasy 8 natürlich sehr hoch und auf den ersten Blick wurden
diese auch erfüllt, besonders auf die optischen Aspekte bezogen.
Doch alles in allem kann diese Geschichte, in der sich diesmal
alles überwiegend um die Liebe dreht, nicht ganz so überzeugen,
wie seine beiden Vorgänger. Da die Meinungen in diesem Punkt
jedoch stark auseinandergehen, ist war FF8 [neben FF9] wohl der
umstrittenste Part der Serie. |
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| Zur Story: |
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Protagonist
des Spiels ist Squall - wie Cloud ein Stachelkopf mit großem
Schwert - der im Balamb Garden zu einem SEED, einem Elite-Söldner
ausgebildet wird. Zu Begin des Spiels müsst Ihr erst einmal seine
Prüfung mit ihm bestehen und nach getaner Arbeit bekommt
Ihr einen kleinen Auftrag und werdet zur Unterstützung einer
Rebellengruppe in die Stadt Timber geschickt [jap, genau... Das
darf den FF7 Fans sehr bekannt vorkommen... Söldner, Rebellen.. *rolleyes*].
Die Führerin der Rebellen entpuppt sich als die schöne Rinoa,
der Squall schon auf dem Schulball sein Herz geschenkt hat, was er
natürlich niemals zugeben oder zeigen würde. Doch während des
eigentlich kleinen Auftrags zeigt sich immer
mehr, dass das
Problem ein viel größeres ist, als zuerst angenommen und dass
hinter allem
viel mehr steckt, als es den Anschein hatte. Ihr
landet in mitten politischer Verschwörungen
und macht Bekanntschaft mit der Hexe Edea, die Rinoa in ihren Bann
schlägt... Dann tritt auch noch Squalls Mitschüler und Erzrivale
Cifer auf den Plan und stellt sich auf die Seite der Hexe... Was
haben die seltsamen Träume zu bedeuten, die Squall und seine
Gefährte in unregelmäßigen Abständen heimsuchen? Werdet Ihr es
schaffen, Eure geheime Liebe aus der Gewalt der Hexe zu befreien?
Und wer ist der geheimnisvolle Laguna? Geht
gemeinsam mit den Charakteren auf eine Reise, die sie in ihre
eigene Vergangenheit führt und begleitet sie auf dem Weg des
Erwachsenwerdens. Befreit mit ihnen die Welt aus den Fängen der
Hexe und helft ihnen, ihren Platz im Leben zu finden und den Wert
wahrer Freundschaft zu erkennen. |
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| Das Spiel: |
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Nach
Final Fantasy VII wurde das Warten auf Squares nächstes
Meisterwerk natürlich lang, und als das Game endlich 1999 auf den
Markt kam,
stürzten sich die Fans wie verrückt darauf. Und jeder, der zum
allerersten mal das fantastische Intro vor Augen hatte, ließ sein
Pad wohl für die nächsten Stunden nicht mehr los! Denn die
Grafik des Spiels stellte die von FF7 locker in den Schatten. Aus
den Polygon-Männchen waren perfekte 3D Figuren geworden, die zwar
im Spiel selbst häufig etwas pixelig, aber in den CG-Sequenzen -
von denen FF8 wahrlich eine enorme Menge bietet - 100%
überzeugend wirkten. Tetsuya Nomuras Charaktere entfernten sich
wieder vom Anime-Stil und wirkten jetzt sehr menschlich und
realistisch, was auch auf die perfekt designte Welt zutrifft, in
der man sowohl auf riesige futuristische Städte, als auch auf
kleine mittelalterliche Dörfer trifft. Die Übergänge zwischen
Spiel und FMV waren jetzt sehr fließend und die Videos gliederten
sich perfekt ins Spielgeschehen ein. Dass die Musik wieder aus der
Feder von Nobuo Uematsu stammt, muss wohl nicht extra erwähnt
werden, doch wartete der Soundtrack von FF8 diesmal überwiegend
mit bombastischer Orchestermusik auf, die dem Spiel mehr Tiefe und
Dramatik verlieh, als es die leider etwas flache und wenig
abwechslungsreiche Geschichte alleine vermocht hätte... Rein
technisch gesehen hatten die Entwickler von Square jedoch mit
diesem Teil der FF Reihe mal wieder alle Register ihres Könnens
gezogen und wie gewohnt die Vorgänger übertroffen. |
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Das
Kampfsystem wurde diesmal komplett neu überarbeitet und hatte
kaum noch Ähnlichkeit mit dem der älteren FF-Teile. War man es
früher gewohnt neue Zauber zu lernen oder zu kaufen, muss man sie
hier mittels "Draw"-Befehl von seinen Gegnern
"stehlen". Um dies überhaupt zu ermöglichen, werden
die Charaktere mit mindestens einer "Guardian Force"
ausgerüstet, die die Rolle der Espers
oder der Aufruf-Materia übernehmen, diesmal jedoch eigenständige
Wesen sind, die ebenfalls über Health-Points verfügen und - wie
die Charaktere - auch sterben können. Diesen G.F. muss man bestimme
Abilitys beibringen, damit man diese auch für seine Charaktere
nutzen und mit den gesammelten Zaubern koppeln kann, wodurch die
Charaktere stärker werden. Ebenfalls neu ist es, dass man für
einen bestrittenen Kampf kein Geld mehr bekommt, sondern
regelmäßig seinen Sold vom Garden bezieht, dessen Höhe von
Squalls SEED-Level abhängt. Auch das Waffensystem wurde für FF8 komplett
neu gestaltet: So ist es nicht mehr möglich, einfach Waffen zu
kaufen oder zu finden, sondern muss sie durch das Lesen von
Zeitschriften und durch relativ selten zu findende Items in den
Waffenläden aufrüsten lassen. Diese Neuerungen waren definitiv gewöhnungsbedürftig
und in meinen Augen auch nicht so überzeugend und sinnvoll wie
die Spielsysteme der Vorgänger. Dennoch bietet das Game wieder
viele Bonus-Missionen und Mini-Games, die ein bisschen Abwechslung
in die leider zu schnell fortschreitende Story bringen, die sich
locker in 30-40 Stunden durchspielen lässt, wenn man die
Side-Quest weglässt. Gerade darum ist das Spiel bei weitem nicht
so komplex wie z.B. FF7, aber dennoch empfehlenswert.
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| Daten und Fakten: |
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Hersteller:
Squaresoft [für PC: Eidos] |
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Erstveröffentlichung:
1999 |
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Spieler: 1 |
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Plattform:
Sony Playstation / PC |
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Discs:
4 |
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