Mängelexemplar

Freitag, 24. September 2010

Wie dem ein oder anderen Stammleser vielleicht aufgefallen ist, gibt es zwei neue Kategorien: “Ausprobiert” und “Mängelexemplar”. Während Erstere überwiegend für Trnd-Aktionen gedacht ist oder Erfahrungen mit einem bestimmten Produkt mitteilen soll, gehts im “Mängelexemplar” um Mi’s [ich muss es mit Apostroph schreiben, sorry, "Mis" sieht entweder mies aus oder als hätte ichs nicht geschafft "Miss" zu schreiben...] Weg zurück zur Erträglichkeit.

Was bedeutet das?
Nun, Pre-Baby bin ich ein schlankes Wesen gewesen, das beim Blick in den Spiegel zwar selten in entzückte Ehrfurcht verfallen ist, den Anblick aber immerhin ertragen konnte. Heute ist das selten der Fall. Ich schaue in den Spiegel und weiß nicht worüber ich zuerst meckern soll. Die Situation hat sich zwar in den vergangenen zweieinhalb Jahren bereits gebessert, will heißen, ich bin schon lange nicht mehr deswegen in Tränen ausgebrochen, was wohl insbesondere der Gewohnheit zu verdanken ist, aber glücklich oder zufrieden ist anders.

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Auf ein Neues.

Sonntag, 19. September 2010

Ich war mit meiner Blog-Situation schon eine ganze lange Weile unzufrieden, aber so recht wollte mir kein zufrieden stellender Lösungsweg einfallen. Den Blog Anfang des Jahres in einen öffentlichen und einen privaten Bereich zu splitten war einerseits eine sehr gute, andererseits eine schlechte Idee.
Gut, weil ich unbefangen von Simon erzählen konnte, schlecht, weil mir die Doppel-Publiziererei auf den Keks ging, und ich hier draußen so gut wie gar nichts mehr veröffentlicht habe. Daran ist zwar nichts auszusetzen, aber gerade meine Rezensionen wollte ich gerne offen weiterführen. Doch die wirkten hier draußen so allein und kläglich, dass es mir wiederum gar nicht mehr gefallen hat, und ich erwogen habe, den öffentlichen Bereich komplett zu löschen.

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Alle guten Dinge sind drei…

Mittwoch, 31. März 2010

In einigen Punkten bin ich relativ bis absolut lernresistent. Und dass ichs weiß, ändert daran nichts. Auch jetzt kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, mit Vollgas gegen eine bereits bekannte Wand zu rennen. Und doch… alle guten Dinge sind schließlich drei, warum also keinen dritten Versuch?
Vielleicht… ja, vielleicht.
Ganz wichtig ist diesmal, dass ich persönlich einen Schritt zurücktrete. Kein Stress mehr, kein seelischer vorallem. Ein Job. Oder so. Kein Herzblut mehr. Kann es ohne überhaupt funktionieren? Vielleicht sogar besser? Mal sehen.
Aber vielleicht bekomme ich ja doch noch rechtzeitig kalte Füße.

Der Sturm in meinem Kopf

Sonntag, 14. März 2010

Manchmal dreht sich alles hin und her und her und hin und ich werde mit jedem weiteren Gedanken nur noch wütender über mich selbst und diesen wirren Kopf mit seinen verschrobenen Gedankengängen. Früher konnte ich leichter damit leben, habe mir gesagt “ich bin ja noch jung” und nahm an, mit der Zeit würde ich es schon lernen, mit mir selbst in dieser Welt besser klar zu kommen. Doch ich merke Tag für Tag dass ich es nicht lerne, mein Kopf den Unsinn des Seins mit all seinen schönen und schwierigen Seiten nicht begreifen kann. Obwohl es ein allumfassendes Problem ist, das mich ständig und andauernd begleitet lerne ich kein Stück dazu.

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*ächz*

Sonntag, 07. März 2010

*wink* Bin noch da! Es war nur eine derart betriebsame Woche… *puh*
Simon krank, schlaflose Nächte weil er bei uns geschlafen hat, ich hab meine gesamte, ohnehin rar gesähte Freizeit benötigt um meinen aussortierten Kleiderschrankinhalt auf Ebay [61 Auktionen *uff*] einzustellen und versuche nebenbei fieberhaft ein Geschenk rechtzeitig fertig zu bekommen… Nebenbei hat der Schatz auch noch Stress in der Schule und war außerdem zwei Tage unterwegs zum Magic-Turnier.
Morgen gehts für mich dann endgültig auf den OP-Tisch, Weisheitszähne + 4 Backenzähne ziehen *grusel* Also, zumindest wenn nichts dagegenspricht, denn Simons Gekränkel schleicht sich so langsam doch noch bei mir ein. Aber nochmal aufschieben mag ich nicht, ich wills endlich hinter mich bringen. *seufz*
Falls ich überlebe bin ich dann nächste Woche oder so wieder voll da.

Heute wieder ganz groß im Kleinsein

Freitag, 26. Februar 2010

Ich glaube, ich bin ein Narzisst.
Also, nicht dass ich mich für den Dreh- und Angelpunkt der Welt halten würde, im Gegenteil, aber wenn man jegliche allgemeingehaltene negative Äußerung gleich auf sich bezieht ist das doch auch ein Fall von Gestörtheit Narzissmus, oder?

Aber heut ist eh nicht mein Tag. Fängt schon damit an, dass ich mich nicht von den “ich- bin- eine- schlechte- Mutter- Gedanken” loseisen kann, die mir heute früh eingepflanzt wurden.
Ich musste nämlich heute morgen mit Buggy vorwärts aus dem Bus austeigen, weil mir mal wieder niemand Platz fürs Wenden gemacht hat. Da ist mir der Buggy weggerutscht, und die Vorderräder haben sich zwischen Gehsteig und Bus verklemmt. Da sieht mich eine Frau, die vor etwa 10 Jahren vermutlich auch mal einen KiWa geschoben hat mit bösem Gesicht an und meint verächtlich “Das nächste Mal besser rückwärts, nech?”

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Sehnsucht

Donnerstag, 12. November 2009

Vermutlich liegts am Herbst, dem nahem Winter. Ich versinke in Melancholie und einer unerklärlichen Sehnsucht nach… was eigentlich? Dem Leben? Der Natur?
Ich schließe die Augen und sehe schneebedeckte Felder, kahle Bäume, Nebel aufsteigen, vielleicht eine tiefstehende Sonne. Höre knirschenden Schnee und seine allesverschlingende Stille. Vielleicht doch einen Vogel rufen. Wind, Rascheln von totem Laub. Und fühle mich geborgen.
Immer wieder. Jedes Jahr. Zu jedem Jahreszeitenwechsel anders, doch so unendlich erfüllend im Winter.

Hm

Sonntag, 01. November 2009

Hänge gerade irgendwo zwischen bla und argh und oh und ui und hm.
Hm…