Hölzern
Mittwoch, 13. April 2011Irgendwie kann ich noch immer nicht mit Menschen. Vorallem nicht mit Fremden, mit denen ein persönlicher Kontakt stattfindet. Ganz Fremde, also damals Büchereikunden, Kollegen oder heute die Menschen, denen ich im Alltag z.B. beim Einkaufen begegne, das ist kein Problem. Aber ein distanzloser Kontakt mit Unbekannten auf freundschaftlicher Basis? Auf einer Party mit unbekannten Freundesfreunden? Egal wie nett alle sind, ich kann es einfach nicht. Ich kann nicht reden, weiß nicht was, nicht wie. Wie stehen, wie schauen, was überhaupt? Darf ich unsichtbar sein? Bitte?
Ich war nie gut darin, aber es wird auch nicht besser.
Eine ungelenkte Marionette, abwechselnd von Kopf und Herz geleitet, die vermeintlich existierenden Ansprüchen niemals gerecht werden kann.
Es gibt so wenige Menschen auf der Welt, bei denen ich mich frei und ungezwungen fühlen kann.
