Ich schenk’ Dir eine Geschichte

Freitag, 10. September 2004

Liebe Oma!
Zuerst einmal: Die herzlichsten Glückwünsche zu Deinem 80sten Geburtstag! Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute und viiiieeeeel Gesundheit für die nächsten 80 Jahre!
Ich habe lange darüber nachgedacht, was ich Dir schenken könnte. Nach mehreren missglückten Versuchen, Dir ein Haiku (eine spezielle japanische Gedichtsform) zu verfassen, habe ich mich entschieden, doch lieber bei den Dingen zu bleiben, die ich auch halbwegs beherrsche.

Also dachte ich, ich schenke Dir eine Geschichte. Warum? Nun, Du liebst das Lesen so wie ich das Schreiben. Daher war zumindest das recht naheliegend. Doch, was für eine…? Da ich mich kenne und weiß, dass aus einer”kurzen” Idee schnell etwas furchtbar langes wird, was ich ohnehin nicht rechtzeitig fertig bekommen würde, habe ich mich für etwas persönliches entschieden.
Keine Geschichte im herkömmlichen Sinne, sondern einfach eine Sammlung von Dingen, an die ich mich gerne zurückerinnere. Sozusagen ein kleines “Tagebuch der Erinnerungen”. Denn, wie ich schon auf der Titelseite mit Einsteins Zitat erwähnte…:
Nicht alles, was man zählen kann, zählt auch, und nicht alles, was zählt, kann man zählen.

Es sind die kleinen Dinge im Leben, die wichtig sind. Wie meine kleine Omi zum Beispiel.

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(Privat -Engel)*

Mittwoch, 23. Juni 2004

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FF VII – Blitzball einmal anders

Montag, 05. Januar 2004

„Yuffie!“
…..
„Yuuuuffiiiiiieeeeee!“
Wütend stapfte Cid durch die Eingangshalle und brüllte so laut er konnte nach der kleinen Diebin. Es war einfach unerhört! Alle standen draußen und schaufelten sich mit Mühe einen Weg zum Dorfeingang frei – die Lebensmittel in Nibelheim waren knapp geworden, aber um mit dem Chocobo nach Kalm zum Einkaufen zu gelangen, mussten sie ersteinmal aus dem Dorf selbst herauskommen – nur dieser kleine Faulpelz hockte hier drinnen und ließ sich einfach nicht blicken!
„Yuffie! Zum Teufel noch mal! Wir könnten wirklich Deine Hilfe gebrauchen!“ Er riss die Tür zum Wohnzimmer auf und da hockte sie mit untergeschlagnen Beinen vor dem Fernsehgerät und starrte mit hypnotischem Blick auf die Mattscheibe.
„Yuffie?“

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FF VII – Weihnachten in Nibelheim

Donnerstag, 25. Dezember 2003

Seit Tagen schon fiel der Schnee, und verbarg alles rings umher unter seiner gleichmäßigen weißen Schicht, die sich bereits so hoch türmte, dass selbst Barret bis weit über die Knie darin versank und sich nur unter größten Anstrengungen Vorwärtskämpfen konnte. Hausdächer ächzten unter dem Gewicht der glitzernden Masse und die Tannen mühten sich bei jedem Windhauch vergeblich, einen Teil ihrer ungewohnten Last abzuschütteln.

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Billy

Donnerstag, 14. November 2002

Klick.

Wieder nichts. Viermal in Folge. Sie schluckte schwer und zerrte mit der linken Hand ihren Tabaksbeutel aus dem sandfarbenen Mantel, der zusammen gerollt neben ihr am Boden lag. Sie hatte die Zigaretten bereits gedreht. Wollte sich durch solche Belanglosigkeiten nicht aufhalten lassen. Billy steckte sich die Zigarette in den Mund, schmeckte das trockene Papier und entzündete dann mit einer Hand ein Streichholz. Die Flamme spendete wenig Licht, doch genügte das, was sie sah vollkommen. Die Wände von denen der Putz bereits vollkommen abgebröckelt war und der dreckige, staubige Boden erinnerten stark an eine Gefängniszelle. Kein Ort an dem man bleiben mochte.

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FF X – Zurück

Samstag, 06. Juli 2002

Wasser. Überall nur Wasser. Es hüllte ihn ein, umgab ihn, schütze ihn, trug ihn. Von weit entfernt schien eine Stimme an sein Ohr zu dringen. IHRE Stimme. Rief sie seinen Namen?
Er fühlte sich ein wenig benommen und strecke sich leicht aus seiner Embryonenhaltung heraus. Sein Blick fiel auf ein kleines, funkelndes Licht, einem Glühwürmchen gleich, dass um ihn herum zu tanzen schien. Doch zog dieser Lichtschein einen bunten Schleier hinter sich her.
Die Astrah… dachte er. Doch dies war unmöglich! Yuna hatte Sin besiegt, Yuna hatte die letzen dieser Geister ins Abyssum geschickt. Es konnte keiner von ihnen sein. Und er selbst.. konnte eigentlich auch nicht sein. Er war eine Illusion, geschaffen durch die Träume der rastlosen Seelen, die nicht mehr existieren konnten. Allerdings fühlte er sich sehr lebendig. Wie in seinem Zanarkand. Wie in Spira. Wie im Abyssum, wo er Braska, Auron und natürlich seinen Vater wiedergetroffen hatte. Doch dann… was war dann geschehen? Wo war er jetzt?

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