Zuhause.
Wenn man plötzlich ein richtiges Zuhause hat, eines, in dem man sich vollkommen aufgehoben fühlt, dann bekommt dieses Wort noch mehr Bedeutung, als es ohnehin schon besaß.
Als ich noch in Berlin lebte, habe ich meinem Eltern-Besuch, den zweimal jährlichen, als “die Fahrt nach Hause zu meinen Eltern” betitelt. Natürlich ist dort [m]ein Zuhause, und das wird es auf seine Weise auch immer bleiben. Natürlich war auch meine Studentenbude [m]ein Zuhause. Aber meist kam es mir so vor, dass mein Besuch diese Wohnung besser fand, als ich selbst. Ich habe dort gewohnt. Also war ich dort zuhause.
Aber nicht so, wie ich es in unserer kleinen, noch immer unfertigen Wohnung bin.
Angekommen. Auch im Herzen. So richtig. Ich stelle es beinahe jeden Tag aufs neue fest und möchte dieses Gefühl nicht loslassen. Zuhause. Jetzt. Hier. Mit ihm. Überall.