Nachtgedanken

Freitag, 29. Oktober 2010

Zwischen Tür und Angel habe ich gestern erfahren, dass die Mieter des Hauses, das ehemals meinen Großeltern gehörte, gekündigt haben. “Aha”, dachte ich, und widmete mich weiter meinem Tagesablauf.
Doch vergangene Nacht habe ich lang, lang darüber nachgedacht und fand keinen Schlaf. Es reicht kein “Aha.”, die Situation bedarf durchaus einer gründlicheren Betrachtung. Was bedeutet sie für uns?

Nun, unser ursprünglicher Plan sah vor, dass wir uns um eine neue Bleibe bemühen, sobald der Schatz mit der Ausbildung fertig ist [hab ich eigentlich erwähnt, dass sein Betrieb ihm jetzt schon nahe gelegt hat zu verkürzen? Er ist so toll! ♥] und wir somit wieder über ein volles Gehalt verfügen und nicht mehr aufstocken müssen. Ich bin zwar nicht gern hier in unserer Gegend, aber wir hätten es auch schlimmer treffen können. Unsere Wohnung ist für drei etwas klein [56qm], mir fehlt ein richtiger Esstisch und ich hätte gern für Simon ein Kinderzimmer, in dem er richtig Platz zum Spielen hat, aber ihre Lage ist durch die direkte Verkehrsanbindung für uns ideal, solange wir kein Auto haben. Für Simon ists weniger ideal, ich berichtete erst kürzlich wieder über die versifften Spielplätze

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Auf ein Neues.

Sonntag, 19. September 2010

Ich war mit meiner Blog-Situation schon eine ganze lange Weile unzufrieden, aber so recht wollte mir kein zufrieden stellender Lösungsweg einfallen. Den Blog Anfang des Jahres in einen öffentlichen und einen privaten Bereich zu splitten war einerseits eine sehr gute, andererseits eine schlechte Idee.
Gut, weil ich unbefangen von Simon erzählen konnte, schlecht, weil mir die Doppel-Publiziererei auf den Keks ging, und ich hier draußen so gut wie gar nichts mehr veröffentlicht habe. Daran ist zwar nichts auszusetzen, aber gerade meine Rezensionen wollte ich gerne offen weiterführen. Doch die wirkten hier draußen so allein und kläglich, dass es mir wiederum gar nicht mehr gefallen hat, und ich erwogen habe, den öffentlichen Bereich komplett zu löschen.

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(Privat -Angestautes Allerlei)*

Dienstag, 08. Juni 2010

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Zur Zeit

Montag, 12. April 2010

… bin ich sehr gefangen in meinen eigenen Gedanken und Empfindungen.
Ich muss da raus. Nur wie?

Ich bin sooo schnell genervt, sooo ungeduldigt, so verdammt mies gelaunt. Bin ungerecht zum Schatz, den man eindeutig zum geduldigsten Gatten dieses Planeten küren darf, hasserfüllt gegen mich selbst, angestrengt von Simon.
Ich möchte einfach mal ein paar Tage hier raus. Oder zumindest einfach mal ein paar Tage nicht alles im Kopf organisieren, verschieben, umorganisieren. Mich ein paar Tage am Stück mal nicht mit den ersten Kindesgeräuschen von nebenan aus dem Bett schälen. Mal ein paar Tage gar nichts mit alledem zu tun haben, einfach mal das machen, was sich so sehnsuchtsvoll angestaut hat, wozu ich aber nie Ruhe finde.
Ich wäre einfach mal gern ein paar Tage ohne Kind. So ganz ohne, auch ohne selbst krank zu sein.
Ich schäme mich für diesen Wunsch.
Aber je nach Tagesform empfinde ich keine Freude mehr, egal was für wundervolle Dinge der keine Knirps anstellt.

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Missstände

Mittwoch, 07. April 2010

Die Sonne strahlt, es ist soweit: Die Spielplätze sind so brechend voll, dass ich schon bei dem Gedanken sie zu betreten kotzen könnte. Sofort setzt diese unkontrollierte schlechte Laune ein, die sich gleichzeitig gegen Alles und Nichts richtet, die sich weder einfach verdrängen noch überspielen lässt.
Heute ist es also wieder so weit. Da noch Ferien sind ists halb so wild, der Schatz ist allein mit Simon unterwegs. Die Ferien dauern aber nicht mehr lange…

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Alle guten Dinge sind drei…

Mittwoch, 31. März 2010

In einigen Punkten bin ich relativ bis absolut lernresistent. Und dass ichs weiß, ändert daran nichts. Auch jetzt kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, mit Vollgas gegen eine bereits bekannte Wand zu rennen. Und doch… alle guten Dinge sind schließlich drei, warum also keinen dritten Versuch?
Vielleicht… ja, vielleicht.
Ganz wichtig ist diesmal, dass ich persönlich einen Schritt zurücktrete. Kein Stress mehr, kein seelischer vorallem. Ein Job. Oder so. Kein Herzblut mehr. Kann es ohne überhaupt funktionieren? Vielleicht sogar besser? Mal sehen.
Aber vielleicht bekomme ich ja doch noch rechtzeitig kalte Füße.

Balken

Mittwoch, 17. März 2010

Dieses Personas Ding vom neuen Firefox ist ja echt mal schrott. Und noch schrottiger find ichs, dass man es nicht ausschalten kann. Ich möchte einen Browser mit möglichst viel Platz für die Seitenanzeige, keinen Schnörkelschnickschnackbalken der ungestylt scheiße aussieht und ansonsten einfach überflüssig ist. *grummel*
Dreht sich in dieser Welt alles nur noch um oberflächliche Kacke und was wie aussieht?
Würde auch erklären warum es nur noch mistige Musik gibt und die “Sänger” dafür immer weniger Klamotten tragen. Ist DSDS peinlich oder ist es peinlich?

Ich glaub ich werd wirklich und verdammt nochmal ALT.

Der Sturm in meinem Kopf

Sonntag, 14. März 2010

Manchmal dreht sich alles hin und her und her und hin und ich werde mit jedem weiteren Gedanken nur noch wütender über mich selbst und diesen wirren Kopf mit seinen verschrobenen Gedankengängen. Früher konnte ich leichter damit leben, habe mir gesagt “ich bin ja noch jung” und nahm an, mit der Zeit würde ich es schon lernen, mit mir selbst in dieser Welt besser klar zu kommen. Doch ich merke Tag für Tag dass ich es nicht lerne, mein Kopf den Unsinn des Seins mit all seinen schönen und schwierigen Seiten nicht begreifen kann. Obwohl es ein allumfassendes Problem ist, das mich ständig und andauernd begleitet lerne ich kein Stück dazu.

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