Unter dem Himmel der Toskana [2006]
Samstag, 08. August 2009
Lektor Jeremy [Joshua Jackson] wird von London nach Italien geschickt, um den Bestsellerautor Weldon Parish [Harvey Keitel], der sich nach dem Tod seiner Frau aus der Welt zurückzog, dazu zu überreden, für den Verlag ein weiteres Buch zu schreiben. Ich mag Italien, ich liebe Bücher, ich habe nichts gegen Romantik – ich freute mich auf den Film, der im Original “Shadows in the Sun” heißt.
Was ich dann zu sehen bekam war, naja, relativ belanglos. Der Yuppie-Lektor wird in dem kleinen toskanischen Dorf natürlich nicht gerade willkommen geheißen, einzig Parishs Tochter [Claire Forlani] greift ihm unter die Arme und versucht ihn ihrem Vater näher zu bringen. Oh Wunder, der aufstrebende Lektor, der selbst zu schreiben versucht verliebt sich in die Schöne, die in der deutschen Synchronisation einen sehr aufdringlichen Akzent verpasst bekam.

Schon beim letzten HP-Film habe ich mich gefragt, wieso ich nicht aus der Vergangenheit lerne und stur weiter gegen die selbe Wand, bzw. ins nächste Kino renne, um mir die Filme anzusehen. Auch dieses Jahr war ich nicht klüger, sondern im Kino. Aber, oh wunder: Es hat sich gelohnt!
Ursprünglich habe ich den Film nur seines Japanhintergrundes wegen sehen wollen, mit Doris Dörrie konnte ich nicht viel anfangen, und überhaupt, man erwartet ja nicht allzuviel vom deutschen Film… Dieser jedoch hat sich zu einem meiner Lieblingsfilme gemausert!
Bääääh, wie schrecklich!
