FF VII – Weihnachten in Nibelheim

Donnerstag, 25. Dezember 2003

Seit Tagen schon fiel der Schnee, und verbarg alles rings umher unter seiner gleichmäßigen weißen Schicht, die sich bereits so hoch türmte, dass selbst Barret bis weit über die Knie darin versank und sich nur unter größten Anstrengungen Vorwärtskämpfen konnte. Hausdächer ächzten unter dem Gewicht der glitzernden Masse und die Tannen mühten sich bei jedem Windhauch vergeblich, einen Teil ihrer ungewohnten Last abzuschütteln.

(weiterlesen…)

FF X – Zurück

Samstag, 06. Juli 2002

Wasser. Überall nur Wasser. Es hüllte ihn ein, umgab ihn, schütze ihn, trug ihn. Von weit entfernt schien eine Stimme an sein Ohr zu dringen. IHRE Stimme. Rief sie seinen Namen?
Er fühlte sich ein wenig benommen und strecke sich leicht aus seiner Embryonenhaltung heraus. Sein Blick fiel auf ein kleines, funkelndes Licht, einem Glühwürmchen gleich, dass um ihn herum zu tanzen schien. Doch zog dieser Lichtschein einen bunten Schleier hinter sich her.
Die Astrah… dachte er. Doch dies war unmöglich! Yuna hatte Sin besiegt, Yuna hatte die letzen dieser Geister ins Abyssum geschickt. Es konnte keiner von ihnen sein. Und er selbst.. konnte eigentlich auch nicht sein. Er war eine Illusion, geschaffen durch die Träume der rastlosen Seelen, die nicht mehr existieren konnten. Allerdings fühlte er sich sehr lebendig. Wie in seinem Zanarkand. Wie in Spira. Wie im Abyssum, wo er Braska, Auron und natürlich seinen Vater wiedergetroffen hatte. Doch dann… was war dann geschehen? Wo war er jetzt?

(weiterlesen…)

Tekken – Das Böse in Dir / Pt.2

Sonntag, 21. April 2002

Was zuvor geschah…

Als er knappe zwei Stunden später sein Motorrad mitten auf dem Gehweg vor dem Restaurant der Laws parkte und das Gebäude betrat, sah er Paul Phoenix ungeduldig an der Theke sitzend auf ihn warten.
Hwoarang schlenderte betont lässig zwischen den Tischen, Stühlen und Gästen hindurch auf ihn zu, nahm die Sonnenbrille ab und schob sie sich auf den Kopf. Seine deutliche Verspätung war ihm bewusst, juckte ihn jedoch nicht. Er fuhr sich mit der für ihn typischen Geste durchs Haar und kratze sich am Hinterkopf – das ganze, ohne die Sonnenbrille zu verrutschen – dann ließ er sich neben Paul auf einen Barhocker fallen.
„Da bin ich.“
„Das seh´ ich.“ Paul machte einen zornigen Eindruck. „Kannst du nicht ein einziges Mal in deinem Leben pünktlich sein?“
„Ich hab’s nicht früher geschafft, sorry“, log er.
„Du kommst noch zu deiner eigenen Beerdigung zu spät…“, murmelte Paul.

(weiterlesen…)

Tekken – Das Böse in Dir / Pt.1

Sonntag, 21. April 2002

Kapitel I

„Suchst du Streit?“ Hwoarang kochte vor Wut. Wie er diesen aufgeblasenen Kerl hasste! Was bildete der sich eigentlich ein? Hier aufzukreuzen und ihm die Tour zu vermasseln! Jetzt hatte er nicht einmal den Namen dieses reizenden Geschöpfes in Erfahrung bringen können, und das alles, wegen diesem reichen Schnösel…
„Du brauchst mal wieder ordentlich eins aufs Dach!“ Er hob drohend die Faust.
Sein Gegenüber grinste ihn an und wandte sich ab.
„Ey, du Arsch, ich rede mit dir!“ Hwoarang strich sich wütend die Haare aus dem Gesicht und packte seinen Gegner hart an der Schulter.
Dieser drehte sich gelangweilt und unbeeindruckt zu ihm um. „Jetzt hör mir mal zu“, sagte Jin Kazama in ruhigem, sehr bestimmendem Tonfall, „wenn du sie noch einmal ansiehst, es auch nur wagst, an sie zu denken, bring´ ich dich auf der Stelle um, ist das klar? Passt das in deine Rostbirne? Kannst du dir das merken?“
Sein Tonfall wurde zunehmend arroganter, was Hwoarang noch mehr auf die Palme brachte.
„Du eingebildetes Stück Dreck!“, er packte Jin am Kragen. „Was glaubst du eigentlich, wer du bist, hm? Es geht dich einen Scheiß an, mit wem ich mich unterhalte, klar?“

(weiterlesen…)