Schlaflos

2. Juli 2008, 01:57 von Mi, in Argh! mit 3 Kommentaren - schreiben?

Ich will kann nicht einschlafen.
Es ist so warm, außerdem windstill. Und mein Kopf fährt gedanklich Karussell, wenn ich die Augen schließe. Ich mag das grade gar nicht. Kurz vorm Wegdösen hatte ich eben das Bild vor Augen, dass ich Simon mit zum Einkaufen nehme und ihn im Maxi-Cosi in den Einkaufswagen setze. Als ich den Wagen neben dem Auto kurz loslasse, um den Kofferraum zu öffnen, rollt mir der Einkaufswagen auf eine Haupstraße…

Ich mag nicht mehr, ich will Ruhe in meinem Kopf… Nicht solche Bilder, nicht vom Knopf, nicht vom Schatz und bitte auch nicht mehr von meiner Omi. Ich möchte doch einfach nur schlafen…
Ich trau mich kaum, morgen den Wagen abzuholen.
Und der Donnerstag droht wie ein unüberwindbares Bergmassiv.


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Die letzten Tage

1. Juli 2008, 18:02 von Mi, in Dies & Das mit 1 Kommentar - schreiben?

* Donnerstag ist die Beerdigung. Ich soll etwas nennen, was der Prediger dann über sie sagen kann. Nö. Das ist privat, gehört mir allein.
Ob ich denn nichts zu sagen hätte? Muss man das? Muss jemand Fremdes etwas Privates über sie sagen können? Nein. Muss ich mir auch noch absichtlich bei der Beerdigung, die ohnehin nicht leicht wird, schmerzliche Erinnerungen hervorrufen lassen. Nein. Muss ich ganz bestimmt nicht. Mir egal, wenn man mich mal wieder für ignorant hält. Ich sage gar nichts. ich weiß was ich fühle. Und alle anderen, die sie kennen kannten, die mich kennen, sollten das auch so wissen, Herr Papa…

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Unverändert…

18. Januar 2008, 22:07 von Mi, in Schwanger mit 5 Kommentaren - schreiben?

… bin ich noch immer sehr schwanger.
Und wirklich gut fühle ich mich auch nicht. Mein Magen spinnt rum, und meine Schlafenszeiten beschränken sich auf 3 Stunden in der Frühe [ca. 5-8h früh, super, oder? ^^] und dann nochmal über mittag 2,3 Stunden. Das ganze natürlich in unerholsam auf der Couch, ins Bett brauche ich gar nicht zu gehen. Versüßt wird einem der Schlaf durch Albträume von toten Babys und/oder dem Schatz mit anderen Frauen, die mich heute weinend aus dem Schlaf gerissen haben. Beruhigt habe ich mich erst, nachdem ich so lange auf den Bauch geklopft habe, bis der Knopf zurückgetrampelt hat, und ich somit wusste, dass er noch da und okay ist…

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Albträume

3. Juli 2007, 08:54 von Mi, in Argh!, Persönliches mit 2 Kommentaren - schreiben?

Seit drei oder vier Nächten habe ich nun schon Albträume und der Schatz kann so gut wie gar nicht schlafen, zumindest nicht vor 6 Uhr morgens. Langsam nervt diese Zeitverschiebung ein bisschen, weil man sich dadurch doch irgendwie nur noch selten wach trifft. Was ist denn los? *zum Mond schiel* :shock: Okay, Samstag war Vollmond seh ich gerade. Hachja. Aber dann sollte es nun doch eigentlich vorbei sein. Ich mag mal wieder vernünftig durchschlafen und nicht jeden Morgen zwischen 4 und 6 wachwerden und mich schlecht fühlen. Heute Nacht wars besonders schlimm.

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Sterne

6. Februar 2005, 15:32 von Mi, in Lyrik... oder so mit 0 Kommentaren - schreiben?

sterne funkeln in der dunkelheit
die umarmung des sanften kühlen windes
erinnert mich an deine arme und deinen atmen
in meinem nacken
komm, lass uns gemeinsam gehen
gemeinsam durch die nacht
hier gibt es nur uns
und die sterne

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Hast Du den Mond gesehen

21. Januar 2005, 15:02 von Mi, in Lyrik... oder so mit 0 Kommentaren - schreiben?

Hast Du den Mond gesehen, heut Nacht?
Der Wind drückt gegen die Fenster, die Bäume beugen sich ihm. Wolken peitschen über den dunklen Himmel, fliegen vorbei an ihm, dem Mond, der mir ihre Schatten aufs Gesicht wirft. Groß und hell und leuchtend und klar. Nicht voll, nur beinahe. Magisch, seine Anziehungskraft. Ewig könnte ich da stehen und ihn betrachten.

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ein dunkler raum

27. Juli 2004, 14:59 von Mi, in Lyrik... oder so mit 0 Kommentaren - schreiben?

ein dunkler raum
keine fenster
keine türen
kein licht
niemals

einsam und verlassen
still
doch voller hoffnung wartend
der leere raum

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Das Buch der Träume - Kap.1 / Pt.2

30. März 2004, 14:32 von Mi, in Geschichten mit 1 Kommentar - schreiben?

In einer großräumigen Box, der letzten im Stall, standen tatsächlich zwei fertig gesattelte Tiere, deren Zügel ihr Landor jetzt in die Hand drückte.
“Entschuldige Erin, ich…” begann der alte Stallmeister eine Entschuldigung. Doch Erin legte ihm schlicht die freie Hand auf den Oberarm und schüttelte den Kopf.
“Ist schon gut, ich weiß ja, was für eine Furie sie sein kann… Immerhin hast Du sie es nicht selbst machen lassen!”
Sie hörte Landor noch lachen, als sie bereits die Pferde ins Freie führte. Es stimmte, etwas abstruseres als die Vorstellung, Valrie im Stall mit Zaumzeugen hantieren zu sehen, gab es kaum.

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Das Buch der Träume - Kap.1 / Pt.1

30. März 2004, 14:30 von Mi, in Geschichten mit 1 Kommentar - schreiben?

Kapitel I - Unheilvolle Träume

“Elbenkind!” säuselte die Stimme sanft und verlockend. Unmöglich, dem Sprecher Geschlecht oder gar Alter zuzuordnen. Zeitlos und körperlos, sanft und zugleich fordernd zerrte die Stimme an ihrem Geist, riss sie immer tiefer in ihren Traum hinab und schlug sie in ihren Bann. Ein Entkommen war aussichtslos, selbst wenn sie es gewollt hätte.
“Elbenkind!” hallte es in ihren Gedanken. Rau und ein wenig heiser, doch ohne abstoßend oder aufdringlich zu wirken, erschlich sich die Stimme Vertrauen, unendliches Vertrauen. Sie gäbe ihr Leben um diesem Ruf folgen zu können, ihn nie wieder verstummen zu lassen, wenngleich er nicht für sie bestimmt war; nicht an sie gerichtet sein konnte.

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Das Buch der Träume - Prolog / Pt.2

17. November 2003, 14:29 von Mi, in Geschichten mit 1 Kommentar - schreiben?

“Genau vermag ich es auch noch nicht zu sagen. Aber bitte, lies das.” Aganor hielt ihm das zuvor entfaltete Pergament entgegen, und beobachtete, wie Mikus´ Augen im schwachen Schein der einzigen Kerze gierig über die Buchstaben huschten, immer langsamer wurden und sich sein Gesicht in nicht zu übersehender Enttäuschung verzog, bis er das Lesen letztendlich abbrach und das Blatt sinken ließ.
“Aganor, diesen Text kennt jedes Kind! Ein altes Lied über den Ersten Krieg, den Ihr für uns entschieden habt, indem Ihr die Elben zu unser aller Rettung holtet.” Sogar die Stimme seines Tan konnte dessen Enttäuschung nicht verbergen. “Ich möchte nicht undankbar erscheinen, aber wollt Ihr mich mit einer unnützen Aufgabe prüfen, damit Ihr mich möglichst schnell aus dem Weg habt, wenn die neuen Schüler eintreffen?”

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