Es gibt so Tage…

an denen ist einfach kein Lied stark genug für Deine Stimmung.
Nicht stark genug mitzuhalten, ihr standzuhalten, dagegenzuhalten.
Und trotzdem musst du hören, spüren, immer und rund um die Uhr. Verzweifelt suchst du nach dem einen, dem richtigen und erlösenden Bild, nach dem Schlüssel, der alles endlich hervorbrechen lässt.

Ich fühle mich eingesperrt in meinem Kopf, in meinen Gedanken. Ich schreibe wie eine Besessene, mehr noch, ich kann alles rauslassen, es aufs Papier schreien und trotzdem ist es nicht genug. Es steckt noch soviel mehr darin, wofür es aber keine Worte gibt, die stark genug wären. Keine Musik mehr, die sie wecken könnte.

Aufgewühlt und Zerfressen. Überschäumend vor Freude und Enthausiasmus. Und gleichzeitig Schwere und Kummer auf dem Herzen, ein stechender Schmerz, den ich nicht belegen kann. Dagegen dieses Wissen – verdammt, dir geht es so! gut! Ich müsste tanzen vor Freude. Doch es gibt kein Lied dafür. Es gibt einfach keinen Kanal.
Ich fühle mit, mit Dingen, die nicht real sind. Und ich bekomme sie nicht aus meinem Kopf, ich kann nicht aus meiner Haut und sie lassen mich nicht frei.

Ich möchte mit Cloud im Regen stehen.
Eine Kristallsäule sprengen.
In die Unendlichkeit springen.

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