Heute liegt so richtig doll viel Schnee! ♥
15cm sind laut Radio über Nacht gefallen. Ich finds toll, der Knopf freut sich wie Bolle und der Schatz hat heute etwas länger zur Arbeit gebraucht. Schneeeeee…!
Ich bin glücklich, stelle ich gerade so fest
Draussen stürmt und schneits, ich sitze hier drinnen in einer unordentlichen Küche und mache Nachschub an Vanille-Kipferln, während Sohni im Nebenzimmer seinem Stoffschaf die Mondfahrzeuge erklärt, die Omas Nikolaus ihm heute gebracht hat. Und bald kommt auch der weltbeste Gatte von der Arbeit zurück.
Irgendwie ist das alles verdammt schön ^^
Leben halt.
Wer hätte das gedacht?
Ich muss doch tatsächlich mal wieder ein bisschen eigentlich Mi-untypische Musik vorstellen. Dem Schatz ist der Song im Radio aufgefallen. Ich fand ihn gut, aber so richtig umgehauen hat er mich erst, seit ich zum ersten Mal das Video gesehen habe. WOW! Sowas von ausdrucksstark… Ich könnts im Loop gucken ♥ Ganz davon abgesehen ist der Text so wahr…
Ich glaub, ich werd mir mal wieder ein Album zulegen…
In diesem teilweise autobiographischen Roman erzählt die in Japan als belgische Diplomatentochter aufgewachsene Amélie Nothomb in kurzen, meist heiteren, Anekdoten von der Zeit, als sie im Alter von 21 Jahren nach Japan zurückkehrte, um dort in einem Konzern zu arbeiten.
Bevor es jedoch dazu kommt, lernt sie den jungen Rinri kennen, dem sie Nachhilfe in Französisch geben möchte, um ihrerseits ihr Japanisch aufzubessern. Sie stolpert nach und nach in eine Beziehung mit ihm, die erst spielerisch leicht und nur von Sprachbarrieren her schwierig ist, sich später aber als sehr herzlich und innig entpuppt und trotzdem immer öfter an den kulturellen Unterschieden zu kranken scheint. So möchte Amélie einerseits nichts sehnlicher, als eine richtige Japanerin sein, stößt jedoch regelmäßig an die Grenzen zeremonieller Abläufe der japanischen Kultur. Und Rinri, der scheinbar unjapanischste aller Japaner, der gern allein reist, niemals Fotos macht und am liebsten jeden Tag Spaghetti essen würde, hält sich ganz unbewusst an all die Regeln, die Kultur und Familie ihm beigebracht haben.
Der Auftakt der Highland Saga stand nun schon seit Jahren ungelesen in meinem Regal, doch jetzt sollte er mir nicht länger entkommen. Rückblickend hätte er ruhig dort versauern können, aber der Reihe nach:
Engländerin Claire holt nach dem zweiten Weltkrieg die Flitterwochen mit ihrem Gatten Frank im schottischen Hochland nach, wo sie in einen Steinkreis gerät und 200 Jahre in der Zeit zurückreist. Soviel zur Fantasy. Dort fällt sie Franks bösartigem Ahnen Randall in die Hände, der ihr sogleich an die Wäsche will und wird in letzten Moment vom schottischen MacKenzie Clan aus ihrer misslichen Lage gerettet. Unter den Männern befindet sich auch der verletzte James Frasier, den die kriegserfahrene Krankenschwester Claire gesund pflegt und den sie nach recht kurzer Zeit zu heiraten gezwungen ist, um vor Randall sicher zu sein. Ab diesem Moment passiert leider nichts aufregendes mehr, da es nur noch darum zu gehen scheint, die Lücken zwischen den alle paar Seiten stattfindenden Bettszenen zu füllen.