Ein einzelner Sonnenstrahl dringt durch dichte Baumkronen und findet sein Ziel auf laubbedecktem Waldboden. In seinem Schein tanzen tausende winzigster Staubteilchen und entwerfen ein Bild des Friedens.
Die glatten, noch jungen Baumstämme des künstlich aufgeforsteten Buchenwaldes stehen hier nah beieinander, doch das Unterholz ist licht, die freie Fläche nur von rotgoldenem Laub und abgestorbenen Ästen bedeckt. Ich fühle die trockenen Blätter unter meinen bloßen Füßen kitzeln, höre sie bei jedem Schritt brechen und knistern. Die Kapsel einer Buchecker sticht wie zur Revanche in meine Ferse.
Ich genieße jeden Schritt, jeden Moment dieses Gefühls von Natürlichkeit um mich herum. Ich inhaliere tief und weiß, dass ich niemals eine vergleichbare Luft geatmet, nie gerochen habe, was ich wahrnehme: Frische und Kühle in den Lungen, ein erdiger, herber und gleichsam sanfter Geruch in meiner Nase. Ich möchte die Arme ausbreiten und fliegen, an einen Ort, an dem all dies ist, wie es ist.
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