Nachtgedanken
Freitag, 29. Oktober 2010Zwischen Tür und Angel habe ich gestern erfahren, dass die Mieter des Hauses, das ehemals meinen Großeltern gehörte, gekündigt haben. “Aha”, dachte ich, und widmete mich weiter meinem Tagesablauf.
Doch vergangene Nacht habe ich lang, lang darüber nachgedacht und fand keinen Schlaf. Es reicht kein “Aha.”, die Situation bedarf durchaus einer gründlicheren Betrachtung. Was bedeutet sie für uns?
Nun, unser ursprünglicher Plan sah vor, dass wir uns um eine neue Bleibe bemühen, sobald der Schatz mit der Ausbildung fertig ist [hab ich eigentlich erwähnt, dass sein Betrieb ihm jetzt schon nahe gelegt hat zu verkürzen? Er ist so toll! ♥] und wir somit wieder über ein volles Gehalt verfügen und nicht mehr aufstocken müssen. Ich bin zwar nicht gern hier in unserer Gegend, aber wir hätten es auch schlimmer treffen können. Unsere Wohnung ist für drei etwas klein [56qm], mir fehlt ein richtiger Esstisch und ich hätte gern für Simon ein Kinderzimmer, in dem er richtig Platz zum Spielen hat, aber ihre Lage ist durch die direkte Verkehrsanbindung für uns ideal, solange wir kein Auto haben. Für Simon ists weniger ideal, ich berichtete erst kürzlich wieder über die versifften Spielplätze…


