Ich schenk’ Dir eine Geschichte
Freitag, 10. September 2004Liebe Oma!
Zuerst einmal: Die herzlichsten Glückwünsche zu Deinem 80sten Geburtstag! Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute und viiiieeeeel Gesundheit für die nächsten 80 Jahre!
Ich habe lange darüber nachgedacht, was ich Dir schenken könnte. Nach mehreren missglückten Versuchen, Dir ein Haiku (eine spezielle japanische Gedichtsform) zu verfassen, habe ich mich entschieden, doch lieber bei den Dingen zu bleiben, die ich auch halbwegs beherrsche.
Also dachte ich, ich schenke Dir eine Geschichte. Warum? Nun, Du liebst das Lesen so wie ich das Schreiben. Daher war zumindest das recht naheliegend. Doch, was für eine…? Da ich mich kenne und weiß, dass aus einer”kurzen” Idee schnell etwas furchtbar langes wird, was ich ohnehin nicht rechtzeitig fertig bekommen würde, habe ich mich für etwas persönliches entschieden.
Keine Geschichte im herkömmlichen Sinne, sondern einfach eine Sammlung von Dingen, an die ich mich gerne zurückerinnere. Sozusagen ein kleines “Tagebuch der Erinnerungen”. Denn, wie ich schon auf der Titelseite mit Einsteins Zitat erwähnte…:
Nicht alles, was man zählen kann, zählt auch, und nicht alles, was zählt, kann man zählen.
Es sind die kleinen Dinge im Leben, die wichtig sind. Wie meine kleine Omi zum Beispiel.
